Bezirksbürgermeisterin gibt Start für Notfallplan

Bezirksbürgermeisterin gibt Start für Notfallplan
Bezirksbürgermeisterin gibt Start für Notfallplan

Mitglieder, Nachbarn und die Berliner Sparkasse sichern Notfallplan im TCL

Sind Sie in der Lage zu helfen, wenn in Ihrem unmittelbaren Umfeld jemand schnell lebensrettende Hilfe benötigt? Die Schulungen zu Sofortmaßnahmen am Unfallort im Rahmen des Führerscheinerwerbes sind schon zu lange her und ausgerechnet jetzt wäre es gut zu wissen, was man machen soll?

Vom schnellen Handeln Anwesender kann Gesundheit und sogar das Leben abhängen; ggf. auch das eigne. Da ist es gut, wenn man Unterstützung hat! Zwei Unterstützer können lebensrettend sein:

- Ein Helfer, der schnellstens den Notarzt über die Tel.-Nr. 112 anruft und
- mindestens eine/n Helfer/in, die/der ggf. mit Hilfe eines Defibrillators den Herzschlag zurückholt, bis der Notarzt eintrifft.

Wo aber bekommt man schnellstens einen Defibrillator her?

Diese Frage stellt sich immer mehr Sporttreibenden, die erfreulicherweise oft bis ins hohe Alter aktiv sind. So hat sich auch der Vorstand des TCL entschieden, ein solches Gerät in Lichtenrade für den Einsatz im Franziusweg 114-128 vorzuhalten. Ganz im Zeichen helfender Nachbarschaft steht der Defibrillator natürlich auch allen Nachbarn zur Verfügung, wenn er gebraucht wird.

An der Verwirklichung dieses Notfallplanes im Franziusweg haben sich ca. 100 Mitglieder und auch Nachbarn des TCL beteiligt. Da etwa 2.000,00 EUR pro Gerät benötigt werden, konnte ein Defibrillator bereits aus diesen Spendengeldern finanziert werden.

Was aber, wenn dieser Notfall ausgerechnet am „alten Standort“ - der Wiege des Vereins - in der Hohenzollernstraße 18 a eintritt? Dann wäre der zwar weniger als einen Kilometer entfernte „Defi“ im Franziusweg trotzdem zu weit weg.

In solchen Fällen sind starke Partner gefragt, die den Berlinerinnen und Berlinern sehr verbunden sind und im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein Herz für die Menschen im Kiez haben.

Da lag es nahe, die Berliner Sparkasse zu fragen, die sich mit ihren zahlreichen Aktivitäten schon oft an einzelnen Projekten im jeweiligen Kiez beteiligt hat. So bestätigt Astrid Strasas, Leiterin FirmenCenter 4, dass ihr diese Aktivität schon deshalb gefallen hat, weil sich mehr als 100 Personen aktiv daran beteiligt haben. So konnte sie schnell und unbürokratisch zusagen, dass der zweite Defibrillator für die Tennisplätze in der Hohenzollernstraße 18 a und die dortige Nachbarschaft von der Berliner Sparkasse übernommen wird.

Wir hoffen zwar weiterhin, dass diese Geräte nie eingesetzt werden müssen, können jetzt aber sicher sein, dass diese Lebensretter im Notfall an beiden Standorten zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns sehr, dass unsere Bezirksbürgermeisterin, Frau Angelika Schöttler es sich nicht nehmen ließ, den offiziellen Start der beiden potenziellen Lebensretter in Lichtenrade persönlich vorzunehmen.

Foto: Decker