6:3 und die 50,2 ist dabei!!!

hintere Reihe v.l. Moni, Nicola, Annette, Laura; Mitte: Anni und Karin; vorn: Marion und Yvonne

Die Mannschaft der Damen 50,2 verstärkt die Lichtenrader Präsenz in der Regionalliga 2018! Trotz widriger witterungsbedingter Umstände dafür mit großer mentaler Unterstützung weiß-gelber Fans war die Mannschaft hoch motiviert, das Aufstiegsspiel gegen die Hamburger für sich zu entscheiden. Da fast alle verfügbaren Wetter-Apps sich gegen die Sandplätze entschieden hatten, war man sich schnell einig, die Begegnungen auf den zwei Hallenplätzen auszutragen.
Während Moni den ersten Punkt für uns holte, wollte die Gegnerin von Nicola den Anfahrts-weg für sich lohnend gestalten und erkämpfte in einem engen Match-Tiebreak den Ausgleich für die Hamburger. Karin ignorierte die einsetzenden Anzeichen eines grippalen Infektes und lieferte souverän den 2. Punkt. Marion hatte wohl noch zu viel Respekt vor dem Gegner und gab trotz zwischenzeitlichem „Powercocktail“ nur äußerst ungern im engen Match-Tiebreak den Punkt an die Gegnerin.
Gegen Yvonne schickte sich derweil ein wahres Powerpackage an, einen wichtigen Punkt abzugreifen und ging mit dem ersten Satz in Führung. Am Ende erkämpfte sich Yvonne mit einem deutlichen 2. Satz und einem klaren Match-Tiebreak den 3. Punkt für Lichtenrade. Annette sorgte schließlich in der ihr eigenen leichtfüßigen Spielweise trotz immer wieder aufkeimender Gegenwehr für einen klaren Sieg und so ging es mit einem komfor-tablen 4:2 in die Doppel.
Stefan’s Aufstellungsempfehlung: Das 3. Doppel macht den sicheren Punkt und die beiden anderen Doppel könnten theoretisch auch gewinnen :-).
Während das erste Doppel sich durch starke Ballwechsel kämpfte, lag das 2. Doppel ratz fatz mit 0:4 zurück. Nach einem 1:4 und Manöverkritik von der Bank (Töchter können da manchmal Wunder wirken) stand 6:4 für Heim an der Tafel. Und nach einigen weiteren kompromisslosen Ballwechseln verwandelte Karin beim Stand von 5:1 im zweiten Satz den ersten Matchball.
Die Gegnerinnen des ausstehenden 3. Doppels hatten sich inzwischen mit alkoholhaltigen Sprudelgetränken versorgt. Angesichts des aussichtslosen Unterfanges, mit Blick auf den Heimweg und der knurrenden Mägen jedoch sehr zur Enttäuschung von Moni und Annette verzichteten sie auf weitere sportliche Aktivitäten. Schade eigentlich, jetzt war tatsächlich nach 9 Stunden schon alles vorbei und der Aufstieg geschafft.
Vielen Dank an die Zuschauer und insbesondere an Anni, die stundenlang auf der kalten Bank ausgeharrt hat, die auswärtigen Mannschaftsdamen mit ca. 105 „whatsapps“ auf Ballhöhe gehalten hat und unterstützend zur Seite stand. Besonderen Dank aber auch an Trainerin Laura, die für die gute Vorbereitung gesorgt hat sowie Stefan, der als Vertretungscoach seine Sache super gemacht hat und die Damen nach ihrem Sieg mit botanischen Aufmerksamkeiten erfreute.